„Volksverarsche“ am Beispiel vom Bildungs- und Teilhabegesetz

 

Ich bin seit vielen Jahren ehrenamtlich in einem Sportverein als Geschäftsführer tätig.  Seit Anfang 2011 gibt es die Möglichkeit  Sozialleistungen für Kinder und Jugendlichen vom Sozialamt  bzw. vom Jobcenter zu beantragen, um auch Sportangebote wahrzunehmen.
Diese Prozedur und der hohe bürokratische Aufwand – für maximal 10.- € Monatsbeitrag im Verein, ist bis heute für alle Beteiligten sehr umständlich und arbeitsintensiv. 
Es ist der reinste Hohn, das Bildungs- und Teilhabe-Gesetz als Erfolg zu verkaufen. Das Gute ist, dass einige Kinder in den Genuss kommen, diverse Angebote in Anspruch zu nehmen, die es sich sonst nicht leisten könnten.
Meine Erfahrung ist, dass die Mehrzahl, der in Frage kommenden Kinder bzw. Institutionen, keine Leistungen erhalten.
Für Schulen sind nachträglich extra Sozialarbeiter/innen eingestellt worden, um das Geld „unter die Leute zu bringen“. Wie hoch hier wohl die Kosten sind?
Darüber hinaus versanden, wahrscheinlich einige 100 Millionen nicht beantragte Leistungen, in den kommunalen Haushalten.

Ich würde der Frau von der Leyen raten, dass Sie sich mal die Wirklichkeiten in Schulen und Vereinen ansieht.

Werner K. aus Münster

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