Tupperware

Alternative zu Tupperware und kostet ca. 2 Euro pro WECK Glas statt durchschnittlich ca. 20 Euro für ein kleines Tupperprodukt (wie z. B. kleine Schale, Behälter etc.):

Benutzt nur noch Glas statt Plastik z. B. statt Tupper* lieber WECK Gläser – auch für den Transport von Essen bestens geeignet. Der Besuch der Homepage von WECK ist liebevoll altmodisch; die Gläser kostengünstig = z. B. 6 Gläser inkl. Glasdeckel für aufgerundet 7,90 Euro.

http://www.shop-weck.de/shopindex.htm

 wenn „das Geld keine Rolle spielt“:

http://www.lunchbots.de/produkte/brotdosen/

Edelstahl Brotdosen für ca. 20 Euro das Stück ohne Bisphenol A Garantie

Der Vertrieb dieser US-Plastikartikel sollte in Deutschland / Europa verboten werden. Ich selber habe mich als potentielle Tupper-Repräsentantin beworben und darf am 5.8. eine Präsentation mit erleben und hoffe dann mehr zu erfahren. Ich bin gespannt. Aus den Foren im Netz erfährt man, dass man als Repräsentantin eine Liste der Bestandteile dieser Produkte erhält. Wenn man als normal Bürger anfragt, erhält man u. a. folgende Standardaussage:

*Quelle: http://www.elternwissen.com/forum/beitraege/gesundheit/bisphenol-a-in-tupperware.html

Ich habe jetzt direkt einmal beim Hersteller Tupperware angefragt, ob seine Produkte aus Polycarbonat bestehen oder dieses enthalten. Hier im Original die Antwort (leicht gekürzt):

Zitat Anfang

Gerne beantworten wir Ihre Anfrage zur unbedenklichen Nutzung von Tupperware-Produkten im Zusammenhang mit Bisphenol A und legen Ihnen dar, warum Sie Ihre Tupperware-Produkte aus Polycarbonat weiterhin unbesorgt verwenden können.

 Zunächst möchten wir Ihnen versichern, dass ausschließlich der Kunststoff Polycarbonat mit dem Thema Bisphenol A in Verbindung steht. Alle anderen Kunststoffe wie zum Bsp. Polyethylen oder Polypropylen, aus denen die weitaus größte Zahl der Tupperware-Produkte hergestellt wird, sind deshalb von der Diskussion völlig unberührt.

Wir verweisen auf den Stand der internationalen Forschung und die offiziellen Verlautbarungen der nationalen und internationalen Behörden in der EU, die besagen, dass Produkte, die mit Bisphenol A hergestellt wurden, keinerlei Bedrohung für die menschliche Gesundheit darstellen.

 Bisphenol A wird seit mehr als 40 Jahren benutzt und ist einer der am intensivsten erforschten Stoffe. Die Mehrzahl der Experten stimmt in ihren Forschungsergebnissen darin überein, dass Bisphenol A für den beabsichtigten Gebrauch, insbesondere auch im Lebensmittelbereich, unbedenklich ist.

Sollte über Bisphenol A in den Medien berichtet werden, prüfen Sie deshalb bitte immer kritisch: Um welche Produkte geht es? Welchen Einsatzzweck haben diese Produkte? Zum Beispiel wird der Einsatz von Polycarbonat nicht für Babyflaschen empfohlen bzw. von einigen Wissenschaftlern und Behörden kritisch hinterfragt. Tupperware stellt sie deshalb seit vielen Jahren aus Polypropylen her.

Sie dürfen versichert sein, dass Tupperware Deutschland die Gesundheit ihrer Kunden sehr am Herzen liegt, was sich in einer verantwortungsvollen Auswahl aller Materialien zur Herstellung der Tupperware-Produkte widerspiegelt. Die aus Polycarbonat hergestellten Aufbewahrungs- und Servierbehälter von Tupperware können Sie als Kundin auch weiterhin vertrauensvoll nutzen.

Zitat Ende

Das ist die typische Antwort eines Herstellers, der problematische oder in die Kritik geratene Stoffe in seinen Produkten hat und keine Veranlassung sieht, etwas daran zu ändern. Obwohl ein Verzicht auf Polycarbonat ja durchaus möglich wäre.

Ich hatte gehoft, eine etwas hilfreichere Aussage zu bekommen – etwa, dass nur bestimmte Teile (z.B. Deckel, die ohnehin nicht direkt mit den Speisen in Kontakt kommen) oder nur bestimmte Produktserien (etwa Dosen, die nicht für die Erhitzung in der Mikrowelle gedacht sind) aus Polycarbonat bestehen.

Da Tupperware in seinem Schreiben nur bestätigt, dass seine Babyflaschen Bisphenol-A-frei sind, weil sie aus Polypropylen bestehen, kann ich andere Tuppergeschirre nicht mehr empfehlen, insbesondere nicht zur Erhitzung von Speisen in der Mikrowelle. Denn ich kann mich der Meinung der Firma Tupperware, dass Bisphenol A unbedenklich ist, leider nicht anschließen (siehe hier: www.elternwissen.com/kinder-sicherheit/schadstoffe-vermeiden/art/tipp/bisphenol-a-werden-kinder-dick-durch-schadstoffe-im-plastikflaeschen.html).

 polycarbonat-haltige Produkte lassen sich, sofern sie gekennzeichent sind, am Code „PC“ erkennen. Es gibt auch noch das Dreieck aus drei Pfeilen mit einer Zahl drin. Da fällt Polycarbonat allerdings unter „andere Kunststoffe“ mit der Ziffer 07 oder 7, sodass ein damit gekennzeichetes Produkt Polycarbonat enthalten kann, aber nicht muss.

[Dieser Beitrag wurde 2mal bearbeitet, zuletzt am 16.11.2009 um 18:29.]

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UND: eine kleine Auswahl in sehr guten wissenschaftlichen Veröffentlichungen zu Bisphenol A = künstliches Hormon = Plastik findet ihr unter:

https://ssl-101758.1blu.de/gesundheit/bisphenol-a-bpa/ unter Gifte und dann Bisphenol A

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