Textilindustrie

Was denken wir uns eigentlich, wenn wir bei H&M eine Jeans oder einen Bikini für 9,90 Euro kaufen? Offensichtlich gar nichts, sonst müsste uns eigentlich klar werden, dass es bei der Herstellung nicht mit rechten Dingen zugehen kann. Schon mal überlegt, was allein die Werbekampagnen von H&M kosten? Die Leuchttafeln an den Haltestellen? Die Ladenmieten in den besten Shopping-Lagen? Die Hochglanzkataloge? Die Materialien für so ein schickes Stretch-Teilchen? Was soll da bitte für die Frauen und Kinder übrig bleiben, die in den sogenannten Sweatshops an den Nähmaschinen sitzen? Höchstens einstellige Cent-Beträge. Doch nicht nur Massenmarken wie H&M betreiben diese moderne Form der Sklaverei, sondern auch sündhaft teure Luxusmarken. Wenn es um Produktionskosten geht, ist plötzlich jeder Hauch von Stil, Klasse und Gewissen verflogen …

Aktuell macht der irische Textilhändler Primark seinen Rivalen auf dem deutschen Markt gewaltig Dampf; denn er hat inzwischen die Nase vorn. Jedenfalls bei dem gewinnträchtigen  Balanceakt zwischen billig und modisch: Primark-Klamotten sind nicht peinlich, sondern cool. Insofern hat Primark das Discount-Konzept – möglichst günstige Beschaffung, überschaubares Sortiment (bei Primark z. B. nur die gängigsten Größen), geringe Personalkosten, extrem hoher Artikelumsatz – perfektioniert.

Ethik inklusive. Das zumindest behauptet Primark-Chefin Breege O’Donoghue. Wenn man sich allerdings anschaut, wie bei den Textil-Discountern kalkuliert wird …

Bruttopreis eines Herrenhemds beim Textil-Discounter: 5,99 Euro
Nettoumsatz (ohne Mehrwertsteuer): 5,03 Euro;
davon:
Herstellung und Transport (40 Prozent): 2,01 Euro
Personal (Overhead + Laden-Personal, 18 Prozent): 0,90 Euro
Marketing (7 Prozent): 0,35 Euro
Miete (15 Prozent): 0,75 Euro
Sonstiger betrieblicher Aufwand (5 Prozent): 0,25 Euro
Ebitda-Marge49 (15 Prozent): 0,75 Euro

… und berücksichtigt, dass Baumwollpreise und Frachtkosten in den letzten zwei Jahren gestiegen sind, dürften die Herstellungskosten die Schraube mit dem stärksten Gewinneffekt sein. Sprich: Primark kann noch so sehr betonen, fast gänzlich auf teure Werbung zu verzichten, um diese  Kampfpreise anbieten zu können – ob die indischen und vietnamesischen Näherinnen deshalb statt eines Mindestlohnes einen existenzsichernden Lohn bekommen, ist mehr als fraglich.

Die Abgabe von Kommentaren auf dieser Website war in der Zeit von Mai bis Dezember 2013 möglich. Wir haben uns sehr über die vielen engagierten Beiträge gefreut. Aus zeitlichen Gründen können wir eine dauerhafte redaktionelle Betreuung nicht mehr aufrechterhalten, so dass wir die Blogfunktion ausgesetzt haben. Wir bitten um Verständnis.

  1. Sehr geehrte Hr. Jaenicke,
    ich bin sehr dankbar das es Menschen wie Sie gibt, die sich gegen diese Macht und Geldgeile Welt stellen und sich darum bemüht die Menschen über ihre Ignoranz, Dummheit auch Unwissenheit aufzuklären. Wissen Sie zufällig wo man Listen von Hersteller von unfairen Bekleidungen findet. Es gibt bereits sehr viele Infos zu Fair Trade Kleidung aber mich würde eher interessieren welche Firmen sich bewußt dagegen entscheiden (bekannte ist mir nur Adidas, H&M). Vor allem würde ich gerne andere Aufklären wenn sie mir mit solchen Kleidung entgegen kommen. Könnte man nicht dazu eine Liste erstellen wo Leute alle Hersteller zusammentragen (müsste natürlich auch erneuert werden, falls Firmen ausgestiegen sind)
    LG und bitte machen Sie weiter so

    Ihr müsst so leben, wie Ihr denkt, sonst werdet Ihr früher oder später so denken, wie Ihr lebt!

  2. Das sind doch einmal gute Nachrichten (vom 28.6.2013)
    USA streichen Bangladesch nach Fabrikunfällen Handelsvorteile.
    Nach zu lesen unter:
    heute.de

  3. Hallo Hannes , habe dein Buch gelesen und finde es toll

    Es gibt nur ein Monster auf dieser Erde und das ist der Mensch
    Grüße , mach weiter so

  4. Herr Jaenicke, spricht mir aus der Seele.

    Kaufe mir unter dem Jahr an Kleidungsstücken wirklich nur das was richtig nötig ist.
    Denn, wenn man richtig ehrlich zu sich selbst ist, hat ja jeder so seine Lieblingsstücke im Schrank hängen und diese werden auch des öfteren getragen und wenn hier mal eines nicht mehr passen sollte oder nicht mehr zu nähen o. ä. ist, dann wird es ersetzt. So geschieht es auch mit den Möbeln u. ä. Viele Menschen suchen sich oder die Einrichtung ständig zu verändern, vermutlich sind diese auf der eigenen Suche, da sie sich zuviel
    durch die Werbung beeinflussen lassen.

    Unverständlich ist es für mich auch, dass immer wieder durch die Medien hingewiesen wird, wie viele Lebensmittel weggeworfen werden. Einfach etwas mehr Planung,
    was man in der kommenden Woche benötigt und danach einkaufen, ist hier sehr hilfreich – weniger ist oft mehr.

    Leider haben wir auch eine neue Sportart: Angebot, billig – wird gekauft, oftmals wird dies gar nicht benötigt. Es wird einem durch die Prospektwerbung vermittelt, dass man dann irgendetwas verpasst hat, wenn hier nicht dieser oder jener Artikel gekauft wird.

    Letztendlich ist es so, dass manche bewusst leben und andere dem Konsumwahn
    immer verfallen bleiben, – oder?
    MfG

    • Ja, Angelika, deine worte in alle Ehren, so issesnunmal mit uns Menschen.
      Trachte nicht danach, was die anderen tun, sondern folge Deinem eigenem Bauch ,Gewissen und Deiner INTUITION. Ja, weniger ist mehr.
      Es hat eben etwas mit einer Haltung und vielleicht einer gewissen Bewusstheit zu tun.
      Ich übe mich da in Mitgefühl und Toleranz, so schwer es mir manchmal fällt.
      Manchen Menschen ist das eben leider sch..egal.Die sind sich selbst egal und oft unzufrieden.
      Suchen die Schuld beim anderen,dabei geht es nicht um Schuld.
      Ich kenne auch Mitmenschen, die mir sagen, ohne mich.Mir fehlt da inzwischen ein Interesse für die Argumente,weil mitunter Scham und /oder einfach nur Bequemlichkeit dahinter steckt.
      Leben und leben lassen gilt meiner Devise. Komme selbst an meine eigenen Grenzen und tue mich sehr schwer, wenn es um grenzenlose Gier und Macht geht, einhergehend mit Ignoranz.
      Oder nur um Dummheit?Oder Geiz? Meist ist das eine mit dem anderen verknüpft.
      Ich höre oft, was soll ich denn tun, ist mir egal, ich sterbe sowieso und meine eltern hatten mir den Krieg hinterlassen, nun müssen die Menschen sehen, wie sie mit der Umweltverschmutzung zurechtkommen. Au, weia!Aber bei Knut im Fernsehen oh und ist der süß sagen.Wir Menschen sind in unseren irdischen Ansprüchen oft simpel gestrickt.
      Möchte da keinem zu nahe kommen. Leider wird man halt gern angegriffen, wenn man an bequemen Manifesten,die einem das Leben und Gewissen erleichtern,rüttelt.
      Da setzt es Schelte. Das war schon immer so.So kann nur jeder für sich alleine entscheiden, was er tut, und er tut es für sich selbst.Doch gemeinsam geht es besser und man ist weniger angreifbarer.Und es werden doch immer mehr. Ich staune immer wieder, das im Gespräch sich Interesse zeigt, wo ich es nie erwartet hätte.Das ist eine wirklich schöne Erfahrung.
      Ändere den Weg, das Ziel und Du bekommst neue Impulse.
      Jetzt fällt mir jedoch immens auf, das ich bisher nur bei/mit den großen Konzernen und bestimmten Persönlichkeiten auf Kriegsfuß stehe. Angeregt durchn neue Informationen, nimmte es Einzug in das Private und in den Alltag Für heute genug und herzliche GrüßePK

    • hallo andere Angelika,
      das kann ich auch unterschreiben. 😉
      Gruß Angie-Angelika aus MUC

  5. Halloo-da isse wieder, die unermüdliche und begeisterte Mitstreiterin mit neuen Nachrichten:
    auf ARTE in Metropolis ein Bericht über Bangladesch, wo Bibbi Russel Kleidung und Mode herstellt, aber fair. Grüße Petra Koschnik

  6. Die Fotografin Anna Hasselbach(38) in Kamenz recycelt Kleidung aus der Wäschekammer,so wird aus einem Kopfkissen ein Kleid.Ihre Ausstelung heißt:Fülle/Überfluß.Auf der anderen Seite hat sie die Frauen ab 50-60 fotografiert, welche in dieser Kleiderkammer ihrer sinnvollen Tätigleit nachgehen,teilweise als 1,–Euro-Jobberin.Ist doch eine tolle Idee! LB Petra Koschnik

  7. Hallo Herr Jaenicke,
    nachdem ich Sie im Fernsehen gesehenen hatte, kaufte ich mir direkt ihr Buch bei iTunes als Hörbuch. Es hat mir gut gefallen und mich auch sehr zum Umdenken angeregt. Leider fehlen meiner Meinung nach jedoch viele wichtig Informationen, wodurch das Buch letztlich etwas zu seicht wirkt und zu sehr nur an der Oberfläche kratzt. Zudem ist es ärgerlich, dass ich bei dem Hörbuch den gesamten Anhang mit Kommentaren und wichtigen Links nicht erhalten habe. Meines Wissens gibt es bei iTunes die Möglichkeit, an ein Album eine PDF Datei anzuhängen. Das fehlt hier eindeutig, denn ohne die weiterführenden Links kann man nicht handeln. Und genau dazu rufen Sie doch auf.
    Ich wäre also dankbar, wenn ich den Anhang z.B. per Mail bekommen könnte.
    Ferner ist die Suche im Internet nach einer vernünftigen Datenbank ein Fass ohne Boden, will man sich wirklich umfangreich über die bekannten Marken erkundigen und erfahren, ob und in wieweit diese sauber und fair produzieren. Sicher gibt es einige spezielle Bio-Marken, die aber leider niemand kennt oder ein paar Aussnahmen, die sauber produzieren, die man aber nirgendwo bekommt.

    Sie erwähnten bei der Sendung „Lanz“ die Firmen „Nike“ und „G-Star“. Das sind Marken, die interessant sind, da sie den Massenmarkt bestimmen. Zu Nike konnte ich im Internet nichts konkretes finden, wo z.B. Nike genau die Schuhe und unter welchen Bedingungen produziert. Dann war ich heute in Münster (Westf.) in einem G-Star Shop und hielt dort nach nicht einmal zwei Minuten ein T-Shirt für 49€ aus Bangladesch in den Händen. Das hat mich doch sehr irritiert und mich an G-Star wieder deutlich zweifeln lassen. Was bringt mir ein Unternehmen, dass in naher Zukunft auf alle Schadstoffe verzichten will, sich das groß auf die Fahne schreibt, aber dann doch in Bangladesch produzieren lässt. Ist das nicht auch irgendwie eine Form von Verbrauchertäuschung?
    Leider bin ich bei meinen weiteren Recherchen im Internet auch bei vielen anderen Marken und Produktionsstätten nicht weitergekommen. Was ist mit Marken wie Marco Polo, einer deutschen Firma, die von sich klar behauptet, zwar auch in Asien zu produzieren, aber auf vernünftige Verhältnisse innerhalb der Produktion zu achten? Das zumindest sagte mir eine Mitarbeiterin eines Marco Polo Stores.
    Was ist mit bekannten und sehr beliebten Marken wie Abercrombie&Fitch oder Hollister, die viel in Vietnam produzieren? Ist Vietnam grundsätzlich schlecht oder nicht?
    Was ist mit den überall so beliebten „Chuck’s“ der Firma Converse, die auch in Vetnam produziert werden?
    Was ist mit der Traditionsfirma „Schiesser“ aus Deutschland?
    Darüber erhält man leider auch bei Fairwear keine Informationen.
    Gerade diese Marken sind es aber doch, die wirklich interessant sind, denn diese sind sehr angesagt und werden gekauft, ohne dass man sich darüber Gedanken macht, woher die Kleidung kommt.
    Es geht doch nicht nur um H&M. Es gibt viele große Marken, über die man sich informieren können müsste, sonst wird sich nie etwas ändern. Wenn man nur die Möglichkeit hat, bei speziellen Online-Shops zu kaufen, dann machen das nur die Wenigsten.
    Auch habe ich in der Stadt in verschiedenen Shops mal nach einem Fairtrade Siegel geschaut und es nirgendwo gefunden. Ist die Kleidung so selten.
    Mein Vorschlag wäre somit, dass Sie mit Ihren Kontakten und mit der Redaktion dieser Seite eine zentrale Datenbank initiieren, mit der man besonders diese Trendmarken prüfen und ggf. auch auffliegen lassen kann.
    Ferner empfehle ich, dass Sie als Prominenter diesen Status nutzen und an Schulen gehen, um die jungen Käufer direkt zu informieren, denn diese schauen keine „NDR Talkshow“ oder „Lanz“. Diese nutzen Facebook, Twitter und Youtube. Sie könnten in Schulen die Verbraucher erreichen, die den Billigmarken wirklich weh tun können. Außerdem wäre die Chance, dass sich die Informationen über die Missstände schneller verbreiten, viel größer, denn wie kann man sonst heutzutage Informationen schneller verbreiten als über Facebook, Twitter und Youtube?

    Von der unglaublichen Umweltverpestung, die diese massive Internetnurzung verursacht mal abgesehen. Denn das ist ein anderes Thema.
    Liebe Grüße
    Folka

    • Online-Red.

      Vielen Dank für den Hinweis.
      Das Booklet wird ab sofort bei den Downloadplattformen als pdf-Datei angeboten.
      Mit freundlichen Grüßen,
      die Online-Redaktion

  8. In der Wirklichkeit sind die hohen Preise ob für faire oder unfaire Kleidung gar nicht notwendig. Der Kunde hat sich das selber so gewünscht. Anstatt von Anfang an den „normalen“ Preis zu akzeptieren, will jeder Rabatte. Oder man glaubt für mehr Geld etwas besseres zu bekommen. Diese zwei Sachen sind eine große Lüge. Die Preise werden nicht nach tatsächlichen Kosten kalkuliert, sondern nach „wieviel ist der Kunde bereit dafür zu bezahlen“. Die Werbung sorgt dafür, dass es viel wird. Und die Rabatte werden nur aus künstlich hochgehaltenen Preisen gemacht. Also ist der reduzierte Preis der „normale“ Verkaufspreis. Die meisten Umsätze werden immer im Schlußverkauf gemacht.

  9. hallo an alle…..meine frage wäre!!!!!!gibt es auch günstige kleidung die nicht vergiftet oder von kinderhänden gefertigt ist????

  10. Hallo Herr Jaenicke, hallo Leute!
    Ich bin durch das Fernsehen auf Ihr Buch aufmerksam geworden. Solche Themen interessieren mich sehr, vor Allem, weil wir uns mehrmals am Tag „falsch“ oder „richtig“ entscheiden können. Und was viele nicht beachten: Einkauf ist – selbst in einer Demokratie – die freieste Wahl, die man sich vorstellen kann!
    Auch Ihr Auftritt u.a. bei NRD-talkshow animiert auch mich, noch bewusster zu handeln. Was mir allerdings auffiel, Ihr Bekenntnis zu einem grossen amerikanischen Sportartikelhersteller, über den die Stiftung Warentest im Jahre 2007 alles andere als gute Bewertung gegeben hat: erneut starke Verdacht auf Kinderarbeit, keine Angaben zu soziale Engagement für ihre Mitarbeiter. Laut diesem Bericht war der grosse deutscher Hersteller aus Herzogenaurach als Beispielhaft erwähnt. Wer weiß natürlich, wie die Firmen seit dem sich entwickelt haben…?
    Auch diese Bespiel zeigt mir, daß man sich stets informieren müsste über Herkunft, Hersteller, u.s.w. Eine große Hilfe für Verbraucher wäre z.B. ein zuverlässiger Siegel, den die Hersteller regelmässig erneuern müssen. Zum Beispiel wie die ISO-Zertifizierung.
    Sicherlich hat sich da in den letzten Jahren sehr viel getan, und auch durch Publizität und Umdenken wir auf einem guten Wege sind, aber noch lange nicht am Ziel.

  11. Hallo, habe weiter recherchiert in meinem Erfahrungs-und Wissensfundus, so dass ich mit gutem Gewissen auf
    Hess Natur
    Deerberg
    Maas-Natur
    Grüne Erde
    und Assmus
    verweisen kann.
    Ein schönes Wochenende noch allen

    • Guten morgen,lieber Hannes Jaenicke und Team, Danke, dass Ihr meine Hinweise in diese Internet-Plattform aufgenommen habt.Vielleicht wird der Eine oder Andere neugierig oder mutig,vielleicht sogar aktiv.
      Euch allen einen wunderschönen Sonntag und Sommer.
      Herzlichst…

    • Leider muss ich einem Öko-Unternehmen widersprechen. Nicht mal dort läuft das so wie sie es behaupten. Es kann sein, dass die Näherin in einem fernen Land ein paar Cent mehr verdient aber hinter den Firmenkulissen in Deutschland ist die Politik wieder anderes. Und deren sonderbare preisbezogene Aktionen sind nur ein Hinweis, auf die künstlich hochgehaltenen Preise.

      • Kläre mich doch bitte auf, falls ich Falsches berichte und nenne es ruhig beim Namen.Danke.Gruß PK-dazu ist ja genau diese Plattform da!

  12. Gifte in der Bekleidung:
    Immer mehr, und auch jngere Frauen bekommen Krebs. Ich vermute auch folgendes:
    Die vielen Billig-Klamotten, die mit den giftigen Farbstoffen belastet sind, werden von unserer Haut aufgenommen.
    Und irgendwann macht auch das beste Immunsystem schlapp.
    Vor einiger Zeit konnte man einen Film sehen: Die Baumwollfelder in Indien werden mit Pestiziden besprüht. Beim Färben der Stoffe standen Männer knöcheltief in den giftigen Farbstoffen. Man sah ein ganzes Dorf
    mit krebskranken und sterbenden Menschen.Wenn die Stoffe gefärbt sind wüssen Sie ja noch gegen Motten,
    Schimmel und sonstiges Ungeziefer imprägniert werden. Und das alles nimmt unser Körper auf.
    Ebenso ist es auch mit den Weichspülern, die nicht duften, sondern nach Chemie stinken.
    Wie heißt es so schön in der Werbung? „.L………lohnt sich“ Ja, aber nur für „L……“

  13. Hallo Irene,

    du hast am 31.05.2013 geschrieben:

    „Die Hauptsache bei vielen ist…es muss IN sein, es muss von den Firmen sein von denen jeder spricht ( H&M, Esprit, S. Oliver etc). “

    Wenn man die Menschen nicht aufklärt, und das will Herr Jaenicke mit diesem Buch tun, wird auch kein Umdenken stattfinden. ESPRIT z.B. hat Einkaufspreise für T-Shirts ab 0,50 € und verkauft diese in den Stores ab 10,00 € und mehr. Die Qualität dieser T-Shirts ist zum Teil sehr schlecht.

    Auch das gehört zur großen Volksverarsche und passt sehr gut zu diesem Thema hier.

  14. Lieber Herr Jaenicke,
    erst einmal möchte ich sagen, dass Sie ein Großartiger und bewundernswerter Mensch sind.

    Es ist ja leider nicht nur so das die armen Menschen die diese Kleidungsstücke Schneidern nur wenige Cent für ihre Arbeit bekommen sondern auch noch das die Kleidungsstücke Krank machen. (z.b. unfruchtbar, Krebserregend usw.) Ich habe mit vielen Leuten darüber gesprochen um darauf aufmerksam zu machen, jedoch musste ich leider feststellen das es den meisten wirklich einfach egal gewesen ist. Jeder muss für sich selbst entscheiden ob er sich diese billig Kleidung die krank macht, kauft oder nicht, aber unverantwortlich ist es doch wenn man seinen Kindern (die garnicht die Wahl haben) diese Kleidung anzieht. Ich verstehe wirklich nicht wie es jemanden so egal sein kann, wenn Menschen nur wenige Cent für die Harte und ungesunde Arbeit bekommen und man sich sogar durch solche kleidung vergiftet.

    Ich hoffe das Sie vielen Menschen die Augen öffnen können und zum Nachdenken anregen durch ihr Neues Buch. Vielen Lieben Dank dafür

    Jenny

    • Hannes Jaenicke

      Liebe Jenny,
      … das hoffe ich auch sehr, dass das Buch zum Umdenken und anders Handeln führt.
      Viele Grüße,
      Hannes Jaenicke

      • Ja ist ja alles schön , aber 80% der Deutschen werden dieses Buch leider NICHT Lesen .
        Leider schade aber es ist so , die meisten haben gar keine Lust oder Zeit sich damit zu beschäftigen mit solch wichtigen Themen , aber nicht’s zu Trotz bitte weiter so , solche Menschen wie sie braucht die Menschheit .

        LG Jün

  15. Liebe dgv-verarsche – Leser,

    mich beschäftigt zum Thema Textilkonsum die Frage, wie kleine Firmen oder Verbraucherzusammenschlüsse gemeinsam eine Veränderung zu fairen Handels- und Konsumströmen bewirken können.
    Das Problem ist doch nicht die Qualität des Produktes in der Hand des Endverbrauchers.
    Nur dafür bezahlen wir – so haben es viele Generationen gelernt.
    In unserem Wirtschaftskreislauf regeln Preis und Verbraucherwissen Angebot und Nachfrage.
    JEDER versucht, SEINEN Vorteil durch die vermeintlich richtige Entscheidung optimal zu treffen. Die einen denken (extrem kurzfristig), z.B. nur den niedrigsten Preis zu erzielen.
    Die anderen kalkulieren „ihren“ günstigsten Preis über lange Zeiträume, Umfeldfaktoren, Rückwirkungen aus z.B. Erzeugerländern über Transportwege, Lebensbedingungen etc. pp…
    Wir benötigen, denke ich, mehr Informationen, die unser Kaufverhalten beeinflussen können. Dazu ist mehr Wissen nötig und letztlich muss im Kapitalismus jedes Individuum im Markt seinen Vorteil finden können, um teil zu nehmen.
    Mit reiner Agitation erreichen wir sicher weniger als durch fundiertes Wissen in breiten Schichten auf der Verbraucherseite.
    Es hat sich gezeigt, dass sich gute Ideen in der Geschichte immer durchsetzen konnten.
    Was sollen Textilhändler, Produzenten und Verbraucher in Europa oder reichen Industrieländern künftig anders machen?
    Sollten vielleicht Kooperativen länderübergreifend gegründet werden, die in allen Ebenen des Produktions- und Marketingprozesses einheitliche Mindeststandards gewähren?
    Den größten Einfluss haben Händler und Verbraucher vor Ort, wenn sie sich einigen können.
    Die einen verzichten auf einen erhebliche Teil ihrer Marge, die anderen bezahlen mehr. Gemeinsam verbessern sie kontrolliert und transparent die Bedingungen im Erzeugerland.
    Welche Mosaiksteine sind dafür nötig?

    aus Mitteldeutschland

    D. Kollmann

  16. Zum Thema “ das Geld reicht nicht für gute Lebnsmittel“:
    Ich erlebe gerade einen starken finanziellen Engpass, und versuche gerade mit max. 5 Eur am Tag für Lebensmittel auszukommen. Und ich habe überrascht festgestellt, daß das überhaupt kein Problem ist ! Es ist jetzt Donnerstag und ich hab seit Montag erst 11 Eur gebraucht.
    Wir essen und konsumien eh viel zu viel, da ist soviel unnötges Zeug dabei, die uns nur dick und krank machen.

    Beispiel für eine Tag:
    Morgens: Smoothie aus 1 Apfel, 1 Banane und ordentlich Grünzeug (Brennesseln,Löwenzahn, Spitzwegerich, Gänseblümchen) kann man überall umsonst bekommen
    Mittags: Pellkartoffeln mit Quark und Löwenzahn
    Abends: Linsensuppe
    Alles bio bzw. kostenlos aus dem Wald und von der Wiese.
    Getränke: Nur Leitungswasser oder Tee aus Wildkräutern

    Ist gut für die Figur und die Gesundheit.
    Fleisch brauchen die Meisten nicht, wenn man genug Kräuter und grüne Blätter ißt, da sind massig Proteine drin. Aber vom Budget her wäre auch mal ein bißchen Biohackfleisch drin, wenn es mal sein muss.
    Süssigkeiten braucht sowieso kein Körper und teuere Produkte wie Biobrot und Gebäckt brauchts auch nicht oft, kann man womöglich sogar ganz weglassen.

    Wenn wir nur das konsumieren was wir wirklich brauchen, kommt man mit sehr
    wenig Geld aus und spart womöglich auch gleich noch die Kosten für Arzt und Medikamente. Meine Allergien und die Migräne sind allein durch die Ernährungsumstellung schon besser geworden.

    Liebe Grüße !
    Mathilda

    • Danke für deinen Beitrag! Du sprichst mir aus der Seele!

      Ich kenne nämlich auch einige Leute, die sagen, dass sie sich Bio-Lebensmittel nicht leisten könnten. Wenn man die Wildkräuter auf seinem Speiseplan dazu nimmt, kann man sich so manch wässriges Massengemüse sparen.

      Eigentlich sollten wir uns schon die Frage stellen, wofür wir unser Geld ausgeben! Ich meine, dass unsere Lebensmittel ganz oben stehen sollten!
      Die EZB-Studie 2013 sagt, dass in Deutschland so um die 15 %, in den USA 7 %, in Kenia 45% des Einkommens für Nahrungsmittel ausgegeben werden…

      Ich kaufe gerne von meinem Bauern um die Ecke die Demeter-Milch und zahl ihm dafür 1,50 Euro. Dafür hat er jetzt schon die Silofütterung weggelassen und komplett auf Heufütterung umgestellt. Ich kenne den Stall und wie seine Hornkühe leben und habe höchsten Respekt vor seiner Arbeit! Dafür bin ich auch bereit, mehr zu zahlen. Dafür lasse ich so manches in meinen Augen auch überflüssiges Fertigprodukt weg (Chips, Kekse, Fertiggerichte, Getränke aus Plastikflaschen). Generell kaufe ich auch lieber Produkte kleiner, regionaler Anbieter, als die der großen Konzerne, da vermutlich hinter letzteren eher nicht fair Gehandeltes und in Massen produziertes dahinter steckt.

    • Hallo Mathilda,

      das ist natürlich alles sehr löblich und früher konnte ich das auch, als ich nur für mich sorgen musste. Heute bin ich alleinerziehend mit zwei Kindern und stemme alles finanziell alleine. Ich rauche nicht und gehe so gut wie nie aus und Schnick-Schnack gönne ich mir auch nicht. Wo also noch sparen? Auf der Arbeit gibts nur Selbstmitgebrachtes und mittags wird eh für zwei Tage gekocht, Secondhandläden sind unsere Freunde usw. Aber manchmal habe ich trotzdem nur die Wahl zwischen günstig kaufen oder ganz sein lassen. Besonders dann, wenn die Schulen wieder einen Haufen Extrawünsche haben, die kaum zu bezahlen sind. In diesen Monaten muss ich eine Menge reduzieren und manchmal esse ich selbst nicht, damit die Kids mehr auf dem Teller haben.
      So mancher, dem es nicht so schlecht geht, kann das vielleicht nicht verstehen, dem biete ich gerne meine Schuhe an, damit er einen Monat darin laufen kann.

      Mandaja

    • Hallo Mathilda,

      ich würde Ihnen mal das Buch „Der große Gesundheits-Konz“ ISBN 3800413140 empfehlen.

      Da werden sie nicht nur bestätigt, auch können Sie ihr Wissen dort wesentlich erweitern.

      Zum Thema Proteine (Tierleichenteile) noch ein Tipp: so viel brauchen wir gar nicht. Ich ein wenig mehr, da ich mich viel bewege. Wenn, dann bekommt man Appetit auf Süßes. Dann eine Portion Hülsenfrüchte (Erbsen, Bohnen & Linsen, am liebsten mag ich Kichererbsen), die wesentlich mehr Eiweis haben als Tierleichenteile, oder Tofu bzw. Seitan. 1 bis 2 mal die Woche davon eine Mahlzeit, und ich behaupte man hat keine Ernährungsdefizite.

      Viele Grüße

      Jan

  17. Ich habe eben die Sendung DAS verfolgt und habe mir daraufhin diese Seite angeschaut. Ich stimme Ihnen in allen Punkten zu. Jeder muß für sich selbst entscheiden, wie er seinen Beitrag leistet, damit die Welt ein kleines bißchen besser wird.
    In einem Punkt muß ich dem Moderator H. Baumgarten aber zustimmen- es gibt genügend Leute, die sich diesen Beitrag für eine bessere Welt finanziell definitiv nicht leisten können. Rentner, Alleinerziehende, Singles…. Es gibt in diesem Deutschland eine viel zu große Masse von Menschen, die trotz Vollzeitjob von ihrem Verdienst nicht leben können! Und viele können sich drehen und wenden wie sie wollen, das Geld reicht nicht für Fleisch vom Bauern- auch wenn es nur 1mal im Monat wäre-, faire Lebensmittel und faire Klamotten usw. Und an neueste Technik usw. wie von Ihnen in der Sendung angeführt ist da überhaupt nicht zu denken!

  18. Hallo Herr Jaenicke,

    Ihren Auftritt in der gestrigen Talkrunde bei Markus Lanz fand ich beeindruckend und überzeugend. Heute werde ich allerdings etwas stutzig, denn Sie haben in der Sendung die Marke G-Star als sauber produzierendes Unternehmen bezeichnet, dass seine gesamte Produktion „bis zur Baumwolle zurück“ mit Greenpeace koordiniert.

    Bei meinen Recherchen dazu hat sich die Sauberkeit des Unternehmens jedoch nicht so eindeutig bestätigt. Auf der folgenden Internetseite ist einiges über die Fa. G-Star zu erfahren:

    Clean Clothes Campaign

    Zudem haben Sie die Internetseite der Organisation Fair Wear genannt, wenn man sich als Verbraucher darüber informieren will, welche Firmen bestimmte Richtlinien bezüglich der Arbeitsbedingungen einhalten – dort ist G-Star nicht zu finden.

    Wie gesagt, Ihren Auftritt fand ich gut, auch in seiner Vehemenz, jedoch bekommt die Nennung des Namens G-Star und die Aufforderung zum Kauf einen gewissen Beigeschmack, wenn sich herausstellt, dass deren Engagement kaum über die Mindeststandards hinausreicht.

    Zu diesem Thema noch 2 weitere Links:

    Greenpeace zu G-Star

    Greenpeace zu G-Star – 2

    • Online-Red.

      Lieber Bernd Nörig, vielen Dank für die weiterführenden Links. Wir werden die Angelegenheit sofort prüfen.

    • Hallo Herr Jaenicke,

      möchte mich hier anschließen. Ich bin begeistert, wenn Sie auftreten und versuche, einige Anregungen in meinem Leben zu platzieren.
      Ab sofort sollten die Jeans dann auch bei GStar gekauft werden. Nichtsahnend habe ich hierzu gegoogelt und bin fast nur auf Negativberichte gestoßen (Greenpeace). Positiv fand ich den Vermerk bei MADE-BY, habe nun allerdings auch hier mit den Empfehlungen meinen Zweifel, wie vertrauenswürdig das Ganze ist.
      Würde mich sehr freuen, wenn Sie hierzu etwas sagen könnten, da ich mit meiner Familie prinzipiell gern Ihrer Ideologie folge.

      Danke und Gruß, Anke

      • Hannes Jaenicke

        Liebe Anke,
        danke für die lobenden Worte und Deine reflektierte Wahrnehmung. Die GStar-Frage hat auch mich seit letzter Woche sehr beschäftigt. Jetzt hatte ich Zeit, das ganze nochmal in meinem Rechercheunterlagen zu sichten.
        Laut Aussage von Greenpeace hat sich GStar hier wirklich verändert:
        Artikel zu G-Star bei Greenpeace
        Dieses Beispiel zeigt mal wieder, dass wir Verbraucher viel mehr Macht haben, als wir immer meinen.
        Es bleibt natürlich für uns noch die Aufgabe zu prüfen, ob GStar sich tatsächlich an seine Pläne hält.
        Viele Grüße,
        Hannes Jaenicke

    • Hannes Jaenicke

      Lieber Bernd Nörig,
      laut Aussagen von Greenpeace hat sich GStar diesbezüglich viel vorgenommen (vgl. Dein letzter Link). Wir müssen nun beobachten, was sich tut und ggf. noch einmal Veränderungen anmahnen.
      Viele Grüße,
      Hannes Jaenicke

  19. Gerade die aktuelle Lage der Fabrikunfälle in Bangladesch sollte ENDLICH die Menschen aufrütteln und sie zum Nachdenken bringen, was hier eigentlich passiert und wie viel Schuld bzw. Verantwortung jeder Einzelne, der ein solches Kleidungsstück kauft, dafür mitträgt!
    Ich finde es unerträglich, was in Bangladesch passiert!
    Seit vielen Jahren schon kaufe ich Kleidung aus ökologischer und fairer Herstellung bei entsprechenden Unternehmen, die nicht nebenbei noch konventionell Hergestelltes anbieten. Ja, es kostet mehr, dafür gebe ich für andere (unnötigere) Dinge weniger aus. Außerdem hält diese Kleidung länger als ein Billig-Hemd und ich habe nicht zwei Schränke voll Klamotten!
    Für die eigene Arbeit möchte man ja auch gerecht entlohnt werden – darüber sollte man bei jedem Kauf nachdenken!

  20. Hannes Jaenicke

    Ob an Kaffee, Schokolade, Saft oder Baumwoll-T-Shirt … Ziel der Fairtrade-Politik ist es, ein Produkt aus armen Ländern auf den Massenmarkt zu bringen, um die Verhältnisse in den Produktionsländern zu verbessern. Diese fraglos gut gemeinte, aber einseitige Perspektive auf ein Produkt führt dazu, dass hiesige, unfair agierende Unternehmen einzelne Fairtrade-Produkte im Sortiment haben, mit denen sie den Unternehmensumsatz insgesamt ankurbeln. Unabsichtlich stützt das Fairtrade-Siegel auf diese Weise unfaires Geschäftsgebaren.

    • Guten Tag Herr Hannes Jaenicke,

      Ihre WebSite die-grosse-volksverarsche ist eine besondere Freude.

      Thema Existenz- / UnternehmensGründung und „FairTrade“.
      Dafür zu sorgen, dass es Allen gut geht und ein Unternehmen keinen Schaden für Tiere, Menschen und die Erde anrichtet – im Gegenteil, viel gutes bewirken – ist unbedingt auch mein Ziel.
      Vom Start weg alles richtig machen ! – Klingt perfekt !
      Doch für Gründer mit GründerBudget und noch ohne Team eine riesige HerausForderung.
      Das Produkt auf Kosten der Kunden verteuern für „EcoZertifikate“ oder Reisen an die „HerstellungsQuellen“ ist für die „Kleinen“ auch keine Lösung.

      Meine Anregung

      Vielleicht ist Ihre WebSite perfekt für ein weiteres Projekt :

      Gute, faire Kontakte und Wissen teilen – gezielt für und von Gründern und Unternehmen (auch nach Branchen sortiert) – anstatt darauf sitzen zu bleiben ? 🙂

      1. KontaktMöglichkeiten mit „BigHearts“ (anstatt nur BigBusiness)
      2. RechercheErgebnissen zu Allem was für eine Gründung in den unterschiedlichsten Branchen notwendig ist – bis zu (Podukt)Verpackung, Versand.
      3. CharityPartner für Gründer ohne ErfolgsGarantie
      4. …

      Z.B. wäre einer meiner RechercheBeiträge : Die Möglichkeit, Produkte aus Seide herzustellen, ohne SeidenRaupen zu töten ! Die Raupen erhalten die Zeit sich zu verwandeln und den Kokon zu verlassen. Züchtung von Seidenkokons auf biologische Art (gänzlich ohne Pestizide).
      Der gute Mann bezieht die Dorfgemeinschaften mit ein. …

      Aus dem gemeinsamen Engagement sollte dann eine Liste entstehen, welchen Gründern hilft von Beginn an die richtigen Entscheidungen, Partner, … zu finden und zu treffen.

      Ich wünschte diese SuperListe gäbe es schon … ich recherchiere mich „jeck“ auf der Suche nach den durch und durch und rundum Guten !

      Beste Grüße,

      Birgit D.-Lenz

      • Online-Redaktion

        Liebe Frau Lenz,
        vielleicht finden Sie hier noch mehr Informationen: http://www.ethics-in-business.de. Eine Initiative, die Hannes Jaenicke als Mentor unterstützt.

    • Liebe Mathilda,

      ich finde es total klasse wie du diesen Engpass im Moment hinbekommst. Es stimmt, man kann das schaffen. Man muss nur mal ein bisschen nachdenken und schon kommen einen die besten Ideen. Nur leider ist das bei vielen nicht der Fall, dass sie das hinbekommen.
      Ich hoffe aber, dass du diese Momentaufnahme nicht mehr lange hast. Alles Gute!!!

    • Sehr geehrter Herr Jaenicke,
      ich habe ein kleines Geschäft für Naturtextilien im Sauerland. Aber leider muss ich die Erfahrung machen, das es den Menschen egal ist ob die Textilien fair gehandelt werden oder nicht. Die Hauptsache bei vielen ist…es muss IN sein, es muss von den Firmen sein von denen jeder spricht ( H&M, Esprit, S. Oliver etc). So überlege ich seit einiger Zeit, ob ich mein Geschäft nicht dran geben soll, so leid es mir auch tut. Ich wünsche Ihnen weiterhin alles Gute
      I. Scheel

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