Der Autor

 (c) Robert Recker

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Hannes Jaenicke wurde 1960 in Frankfurt am Main geboren und verbrachte einen Teil seiner Kindheit in den USA. Er absolvierte seine Ausbildung am Max-Reinhardt-Seminar Wien. Bis 1989 führten ihn Bühnen-Hauptrollen ans Burgtheater und Volkstheater Wien, Schauspiel Bonn, zu Peter Zadek an die Freie Volksbühne Berlin, ans Schauspiel Köln sowie zu den Salzburger Festspielen.

1984 erlebte er seinen Durchbruch mit Carl Schenkels beklemmendem Fahrstuhl-Thriller Abwärts. 1997 übernahm er die Titelrolle in der Krimi-Reihe Sardsch (Regie: Axel de Roche), für die er 1998 mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet wurde. In der RTL-Serie Post Mortem spielte Hannes Jaenicke als Gerichtsmediziner 2 Staffeln lang die Hauptrolle (2006-2008).

Nach der erfolgreichen Ausstrahlung von Oliver Schmitz Komödie Allein unter Töchtern (2008) wurde seit 2009 jährlich eine Fortsetzung gedreht, in der man Jaenicke als Ex-Bundeswehrausbilder und überforderten alleinerziehenden Vater dreier Töchter erleben kann.

Als Varieté-Künstler ‚Gilles Broca’ in der englisch-sprachigen Teamworx-Verfilmung Hindenburg über das Drama um den weltberühmten Zeppelin, trat Jaenicke unter der Regie von Philip Kadelbach im Frühjahr 2011 auf. Der Film gewann den deutschen Fernsehpreis und wurde für den Bambi nominiert.

Hannes Jaenicke war in den von ihm co-produzierten mehrfach preisgekrönten ZDF- Dokumentationen Im Einsatz für Eisbären … Haie und … Gorillas zu sehen. Diese schlossen an die überaus erfolgreiche Ausstrahlung des Pilotfilms über Regenwaldvernichtung und vom Aussterben bedrohte Orang Utans an, welche eine Reihe einläutete, die dem Zuschauer auf eindringliche Weise den Zusammenhang zwischen Umweltzerstörung, Artensterben und unserem Konsumentenverhalten verdeutlicht. Ein weiterer Film über Elefanten, Elfenbeinhandel und Wilderei in Afrika ist in Vorbereitung.

2013 kam Bruno, der Bär ohne Pass, eine Dokumentation der ARD/WDR über den Abschuss des Problembären Bruno und die Koexistenz von Mensch und Natur, ins Fernsehen.

Im September 2010 erschien sein erstes Buch: Wut allein reicht nicht – Wie wir die Erde vor uns schützen können, in dem er sich gegen die Umweltzerstörung richtet. Das Buch gelangte auf die Spiegel-Bestsellerliste. 2013 erschien sein zweites Buch Die große Volksverarsche – Wie Industrie und Medien uns zum Narren halten, ein Kosumentennavi.

Privat engagiert sich für verschiedene Themen im Umweltschutz. Zudem setzt er sich für zahlreiche karitative Organisationen wie die Christoffel Blindenmission (CBM), die tibetische Menschenrechtsorganisation International Campaign for Tibet (ICT) und Greenpeace ein.