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Der Konsument

Die meisten von uns erinnern sich noch an den BSE-Skandal, seinerzeit Rinderwahnsinn getauft. Er verursachte einen gewaltigen Medienwirbel und scharfe Kritik an der Verbraucherpolitik. Seitdem gibt es offiziell ein Bundesministerium, das dem Verbraucherschutz verpflichtet sein soll, gleichzeitig aber dem Ministerium für Ernährung und Landwirtschaft angegliedert ist … Der BSE-Skandal war jedoch nicht nur Auslöser für das neue Ministerium, sondern führte auch zu einem kurzzeitigen Rückgang des Fleischkonsums um 50 Prozent (inzwischen verzehrt der Durchschnittsdeutsche allerdings wieder rund 60 Kilogramm Fleisch pro Jahr) und schließlich zur Gründung der einflussreichen, bereits erwähnten Verbraucherorganisation foodwatch. Somit hat der Konsument nun zwei potente Interessenvertreter in puncto Lebensmittelskandale: einen oben, einen unten.

Lebensmittel

Dass unsere Lebensmittel oft eher Krank- oder Fettmacher, Chemiekeule oder Giftmüll heißen sollten, ist nichts Neues. Teilweise steht das sogar im Kleingedruckten auf den Verpackungen. Daraus werden allerdings nur studierte Chemiker schlau. Den längst überfälligen Versuch, die mysteriös verschlüsselten Inhaltsstoffe per simpler Ampel-Kennzeichnung für uns Verbraucher endlich verständlich zu machen, hat die EU mit tatkräftiger Unterstützung des deutschen Verbraucherschutzministeriums abblitzen lassen. Warum wohl? Weil die Lebensmittellobby, allen voran Konzerne wie Nestlé und Kraft Foods, nichts mehr fürchten als Transparenz und aufgeklärte Esser und Trinker …

Deshalb zahlen die Foodmultis populären Fußballnationalspielern und Sportstars gern üppige Werbehonorare, um ihren ungesunden Junk-, Süß-, Fertigfraß unters Volk zu bringen. Wenn so topfitte Idole Nutella, Milka und Bifi bewerben, dann muss das ja wohl gesund und leistungsfördernd sein … Wie sehr unser Verbraucherschutzministerium mit Marionetten der Lebensmittel- und Agrarlobbys besetzt ist, beweist der neueste Coup der Ministerin im März 2013: Dieser nennt sich vollmundig »Bündnis für Verbraucherbildung «, mit dem Ziel »Konsumkompetenzen von Schülern [zu] stärken«, v. a. im Bereich Ernährung. Die Sponsoren sind, jetzt kommt’s: McDonald’s, Edeka und Metro.Wie bitte?!? Mit dieser Kooperation ebnet das Ministerium dem größten Junkfood-Hersteller der Welt den Weg in deutsche Schulen und zu unseren Kindern. Na wunderbar! »Unverfrorener kann man den Bock nicht zum Gärtner machen«, sagt ein Foodwatch-Geschäftsführer. Und wer immer noch denken sollte »ach, so ungesund kann der Kram von Mäcky nicht sein«, der möge sich bitte einmal die US-Kino-Doku »Supersize Me« anschauen.

Ähnlich verlogen und korrupt wie das Verbraucherversch(m)utzministerium agiert Thomas Bach, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB): Er startet eine Schulsport-Initiative, eigentlich eine gute, wichtige Sache. Aber wer ist der Sponsor? Richtig, der Weltmonopolist der Zuckerbrause, Coca-Cola! Aber Herr Bach hatte ja auch keine Probleme damit, die Olympiade 2008 entgegen jeglichen olympischen Grundsätzen im kommunistisch-diktatorischen China abzuhalten. Vermutlich schielt er auf den Posten von Jacques Rogge, dem derzeitigen Vorsitzenden des Internationalen Olympischen Komitees IOC, das genau wie die FIFA ihre Spiele an diejenigen Länder vergibt, die am meisten zahlen. Doch glücklicherweise berichten die Medien seit Jahren immer wieder ausführlich über Gammelfleisch, Schweinepest, Diabetes  anstieg, Etikettenschwindel, Massentierhaltung etc. Und auch Verbraucherschutzorganisationen wie foodwatch machen der Lebensmittelmafia das Lügen zunehmend schwerer.

Pharmaindustrie

Natürlich gibt es Medikamente, die Leben retten und Kranken wirklich helfen. Doch die Pharmaindustrie will mehr. Sie will abkassieren. Mit Pülverchen und Mittelchen, zu deren Konsum sie uns mit allen Tricks der Werbepsychologie und Vermarktungsstrategie animiert. Und ohne zu ahnen, dass wir von dieser milliardenschweren Branche mächtig an der Nase herumgeführt werden, schaden wir nicht nur unserem Geldbeutel und dem kaum mehr finanzierbaren Gesundheitssystem, sondern sogar unserer Gesundheit … Gut zwei Jahrhunderte nach Voltaire konstatiert dann auch der Pharmakologe Prof. Peter Schönhöfer, seit 2001 Mitglied bei Transparency International: »Das Marketing der Pharmaindustrie ist vor allem darauf angelegt, Patienten in die Irre zu führen und zu täuschen.

Autoindustrie

Eine Physikerin namens Dr. Angela Merkel behauptete vor nicht allzu langer Zeit und allen Ernstes bei einem Auftritt auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA), umrahmt von CEOs deutscher Autokonzerne, ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen würde in Bezug auf Spritsparen nichts bringen. Aha?! Ich war ja in Physik nie besonders gut, aber dass ein Auto bei 120 km/h weniger Benzin schluckt als bei 160 km/h, das habe sogar ich begriffen und an diversen Tanknadeln beobachten können … Warum bloß blockiert die Autonation Nr. 1 mit allen Mitteln, Tricks und Ausreden echte Innovationen bei der Automobilität?

Textilindustrie

Was denken wir uns eigentlich, wenn wir bei H&M eine Jeans oder einen Bikini für 9,90 Euro kaufen? Offensichtlich gar nichts, sonst müsste uns eigentlich klar werden, dass es bei der Herstellung nicht mit rechten Dingen zugehen kann. Schon mal überlegt, was allein die Werbekampagnen von H&M kosten? Die Leuchttafeln an den Haltestellen? Die Ladenmieten in den besten Shopping-Lagen? Die Hochglanzkataloge? Die Materialien für so ein schickes Stretch-Teilchen? Was soll da bitte für die Frauen und Kinder übrig bleiben, die in den sogenannten Sweatshops an den Nähmaschinen sitzen? Höchstens einstellige Cent-Beträge. Doch nicht nur Massenmarken wie H&M betreiben diese moderne Form der Sklaverei, sondern auch sündhaft teure Luxusmarken. Wenn es um Produktionskosten geht, ist plötzlich jeder Hauch von Stil, Klasse und Gewissen verflogen …

Aktuell macht der irische Textilhändler Primark seinen Rivalen auf dem deutschen Markt gewaltig Dampf; denn er hat inzwischen die Nase vorn. Jedenfalls bei dem gewinnträchtigen  Balanceakt zwischen billig und modisch: Primark-Klamotten sind nicht peinlich, sondern cool. Insofern hat Primark das Discount-Konzept – möglichst günstige Beschaffung, überschaubares Sortiment (bei Primark z. B. nur die gängigsten Größen), geringe Personalkosten, extrem hoher Artikelumsatz – perfektioniert.

Ethik inklusive. Das zumindest behauptet Primark-Chefin Breege O’Donoghue. Wenn man sich allerdings anschaut, wie bei den Textil-Discountern kalkuliert wird …

Bruttopreis eines Herrenhemds beim Textil-Discounter: 5,99 Euro
Nettoumsatz (ohne Mehrwertsteuer): 5,03 Euro;
davon:
Herstellung und Transport (40 Prozent): 2,01 Euro
Personal (Overhead + Laden-Personal, 18 Prozent): 0,90 Euro
Marketing (7 Prozent): 0,35 Euro
Miete (15 Prozent): 0,75 Euro
Sonstiger betrieblicher Aufwand (5 Prozent): 0,25 Euro
Ebitda-Marge49 (15 Prozent): 0,75 Euro

… und berücksichtigt, dass Baumwollpreise und Frachtkosten in den letzten zwei Jahren gestiegen sind, dürften die Herstellungskosten die Schraube mit dem stärksten Gewinneffekt sein. Sprich: Primark kann noch so sehr betonen, fast gänzlich auf teure Werbung zu verzichten, um diese  Kampfpreise anbieten zu können – ob die indischen und vietnamesischen Näherinnen deshalb statt eines Mindestlohnes einen existenzsichernden Lohn bekommen, ist mehr als fraglich.

Energie

Das Umweltministerium posaunt zwar, die Emissionen seien gegenüber 1990 um fast 27 Prozent gesunken, verschweigt dabei aber, dass genau zu diesem Zeitpunkt die gesamte, ziemlich dreckige DDR-Industrie den Bach runterging und dass die Wirtschaftskrise (= weniger Produktion) den CO2– Ausstoß kurzzeitig ein wenig gesenkt hat. Ohne diese beiden Faktoren läge Deutschland signifikant über dem Sollwert – nicht zuletzt wegen der boomenden Unterhaltungselektronik.

Dabei wäre es doch eigentlich ganz einfach: Wer Luft, Atmosphäre und Umwelt versaut, muss blechen, wer ebendiese schont, wird belohnt. Ja. Wären da nicht die Bequemlichkeit des Endverbrauchers, der Lobbyismus und die Profitgier der Industrie sowie die Gemengelage aus Unfähigkeit, Verlogenheit und Korrumpierbarkeit in der Politikerriege.

Was nach wie vor fehlt, ist ein stringentes, ehrliches Energiekonzept, das die drei zentralen Bereiche Mobilität, Strom und Wärme gleichermaßen berücksichtigt und von allen Beteiligten mitgetragen wird. Was stattdessen da ist, ist ein Tauziehen zwischen verschiedensten Interessengruppen. Verkompliziert wird das Ganze dadurch, dass ein und derselbe Mensch oft in dem einen Bereich zur umweltbewussten Fraktion, im anderen aber plötzlich zur »Nach mir die Sintflut«-Fraktion gehört. Da wäre zum Beispiel der Hausbesitzer, der sich löblicherweise entschieden hat, kein neues Auto mehr zu kaufen, um die Umwelt zu schonen und Energie zu sparen; doch als der Gesetzgeber von ihm verlangt, eine Außenwanddämmung vorzunehmen, nur weil er die Fassade komplett streichen möchte38, geht er auf die Barrikaden.

Oder jene Leute, die permanent über zu hohe Stromkosten meckern und dann bei OBI olle  Glühbirnen kaufen, das Fenster bei laufender Heizung gekippt lassen und sich einen stromfressenden Kühlschrank zulegen, weil er gerade so schön billig ist … Ian Byrden, namhafter Professor für erneuerbare Energien an der Universität von Edinburgh, geht deshalb auch davon aus, dass sich noch viel in den Köpfen der Menschen ändern muss.

Schönheit

Über den Kosten-Nutzen-Faktor von Schönheitsprodukten möchte ich mich hier gar nicht weiter auslassen, jeder weiß oder ahnt zumindest, dass sämtliche Ausgaben für die eigene optische Erscheinung eher psychologisch denn physisch wirken – mal abgesehen von chirurgischen Eingriffen, die zwar zunächst sichtbar sind, über deren Vor- und Nachteile aber spätestens ein paar Jahre später zu diskutieren wäre. Das Streben nach Schönheit ist wahrscheinlich so alt wie die Menschheit und hat schon immer zu skurrilen Anstrengungen und Auswüchsen geführt. Daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Auch nicht daran, dass über die dunklen Seiten des Schönheitswahns – leider meist sinnloserweise – weiterhin viel geschrieben, analysiert und gefachsimpelt wird: Essstörungen, Schönheitschirurgie, Botox, Hautkrebs, giftige Implantate … Faszinierend finde ich aber, wie konsequent wir unser Hirn ausschalten, mit welchem Herdentrieb wir der Kosmetikindustrie auf den Leim gehen und ihr dadurch konstant steigende Umsätze bescheren …

»Wer schön sein will, muss leiden« heißt es im Volksmund, und bis vor einigen Jahren war diese vermeintliche Weisheit auf Frauen gemünzt. Voller Mitgefühl fing Mann die Frau auf, wenn sie wieder einmal aufgrund ihres zu fest geschnürten Korsetts hyperventilierend in Ohnmacht fiel  der auf High Heels über Stufen und Kopfsteinpflaster stolperte. Und Mann – meine Wenigkeit eingeschlossen – wundert sich gelegentlich, was Frauen sich so alles antun, um ihre Attraktivität zu steigern. […] Das maskuline Bad-Duett Seife und Rasierschaum ist mittlerweile zu einem symphonischen Bad-Orchester angeschwollen: Power-Zahnweiß, Deodorant XTreme 48, Force Supreme Augencreme, Total Revitalizer Gesichtspflege, Wetgel cool, High Recharge Showergel, Peeling Energy Boost … Männerkosmetik boomt! Allein zwischen 2005 und 2010 stiegen die Verkaufszahlen für Männerkosmetik in Deutschland um sagenhafte 100 Prozent. Dieser Punkt geht also eindeutig an die Kosmetikindustrie und ihre findigen Werbestrategen: Was will Mann? Erfolg. Wovor hat er Angst? Misserfolg. Logische Schlussfolgerung: Der gepflegte Mann hat Erfolg. Im Beruf und bei den Frauen. […] … Und die Schönheitsbranche? Die packt uns bei unserer Eitel- und Bequemlichkeit, indem sie uns das Blaue vom Beautyhimmel verspricht:  Fettverbrennungstabletten, Schlankheitsdrinks, Detox-Tees, Straffungscremes. Sichtbare Ergebnisse bei regelmäßiger Anwendung. Garantiert. Denn etwas schmilzt bestimmt: das eigene Bankguthaben.

Medien

Der Durchschnittsdeutsche verbringt täglich knapp vier Stunden mit Fernsehen. Wenn man Fernsehen als Hobby bezeichnen möchte, ist es wohl die mit Abstand populärste Freizeitbeschäftigung im Land. Ein derart hoher TV-Konsum erhöht einer umfassenden Studie der Harvard School of Public Health zufolge jedoch immens die Gefahr, an Herz-Kreislauf-Störungen und Diabetes (Typ II) zu erkranken. Andere Studien belegen unter anderem ein größeres Alzheimer-Risiko; Kinder, die exzessiv dem Fernsehprogramm frönen, neigen im Erwachsenenalter zu aggressivem, unsozialem Verhalten; und bei jungen Männern, die wöchentlich mehr als 20 Stunden vor der Glotze hängen, wurde eine deutlich verringerte Spermienkonzentration festgestellt … Warum tun wir uns das an?

Inzwischen haben die Fernsehmacher aber auch den »Alltag« als zugkräftiges und zudem höchst preiswertes Sujet entdeckt. Das Schlüsselloch-Fernsehen, das dem Zuschauer den Eindruck  vermittelt, »ganz nah dran« zu sein und dem »echten Leben« zugucken zu dürfen: der streitenden Familie, dem flirtenden Bauern, der dicken Dora auf Diät, dem fiesen Nachbarn … Gerichts- und Personal-Help-Shows mit Super Nannys und Money Doctors, Daily Talks, Dokusoaps und Dating-Formate schossen plötzlich wie Pilze aus dem Boden und in die privaten Fernsehprogramme. »Wir leisten hier Lebenshilfe für den Zuschauer«, sagte mir stolz ein Manager der UFA-Gruppe. Bei VOX zum Beispiel nimmt die Realitätsunterhaltung bereits 45 Prozent der gesamten redaktionellen Sendezeit ein. Die Uridee der TVDokumentation – Fernsehmensch geht zur Realität und bildet diese zuschauergerecht ab – wird von den Reality-Formaten neu ausgelegt: Das Fernsehen arrangiert eine Realität, die es dokumentiert. Ein hässliches Haus oder Mädchen, das schön gemacht wird. Ein Ehestreit, der erst geschürt und dann geschlichtet wird. Ein Teenager, der von Ersatzeltern erzogen wird. Typische Protagonisten in dieser als Realität verkauften Scheinwelt: der Versager und der Sieger. Hauptsache vereinfacht. Die wahre Welt ist ja schon komplex und kompliziert genug. Mittlerweile haben die Dokusoaps aber noch einen weiteren Ableger: die Scripted- Reality-Formate. Das Einzige, was hier noch Realität ist, ist die erklärte Absicht, die erfundenen Geschichten möglichst authentisch zu erzählen.

Banken

Der schlechte Ruf von Banken und Bankern ist offenbar keine neue Erscheinung. Trotzdem wird uns von Kindesbeinen an erzählt, dass unser Geld bei ihnen besser angelegt ist als im Strumpf, im Sparschwein oder unter der heimischen Matratze. Ist dem wirklich so? Jedenfalls scheinen die sogenannten Geldinstitute seit Mark Twains Lebzeiten wenig Interesse daran gehabt zu haben, ihren Ruf zu verbessern. Wie sonst erklären sich die 2008 von Banken verursachte Finanzkrise und sämtliche Skandale, mit denen die Branche seither immer wieder für Schlagzeilen sorgt: Der Kauf der Hypo Alpe Adria durch die Bayerische Landesbank, Herr Nonnenmacher und seine HSH Nordbank, die Hypo Real Estate, die mit 130 Milliarden Euro (!) gerettet werden musste, Libor und Zinsmanipulationen, Steuerbetrug und -hinterziehung bei der Deutschen Bank, Leerverkäufe, Spekulation mit Grundnahrungsmitteln, Geldwäsche bei HSBC und, und, und – deutsche wie internationale Beispiele gäbe es noch so manche.